CFS1000 AMR Stromsensor für SMD-Bestückung

Der CFS1000 Stromsensor wurde für die Messung von Gleich- und Wechselströmen entwickelt und bietet mit seinem Konzept eine sichere Trennung zwischen dem Messsignal und der Auswerteschaltung.

Die Sensoren bieten

  • Einen Messbereich bis zum 3-fachen Nennstrom
  • Galvanische Trennung
  • Unipolare ±5 V Versorgungsspannung
  • Flexible Einsatzmöglichkeiten durch externes Stromschienendesign

Der Stromsensor CFS1000 besitzt keine integrierte Stromschiene. Der zu messende Strombereich wird durch die Form und das Design der externen Stromschiene festgelegt. 

Damit lässt sich der Sensor sehr flexibel sowohl bei kleinen als auch bei großen Strömen einsetzen. Wir bieten Ihnen ein einfaches Design-Tool bzw. Design-Support zur Realisierung einer Stromschiene für Ihren Messbereich an.

  • Einen hohen Signal-Rausch-Abstand
  • Eine exzellente Genauigkeit
  • SMD-bestückbares Gehäuse
  • Bei kleinen Strömen kann die Leiterplatte als Stromschiene verwendet werden
  • Design-Tools und Design-In-Support

Der CFS1000 im SMD-Gehäuse und unipolarer 5 V Spannungsversorgung eignet sich aufgrund der besonders hohen Ausgangsspannungen insbesondere für rauscharme messtechnische Aufgabenstellungen, wie z. B.: 

  • Messtechnik
  • Solar- / Frequenzumrichter
  • Schaltnetzteile
  • Unterbrechungsfreie Stromversorgung

Allgemeine Informationen Magnetoresistiver Stromsensor

Die xMR-Technologie bringt eine exzellente dynamische Reaktionszeit mit sich und ist nicht mit einer Hysterese behaftet, wie sie in Eisenkern-basierenden Stromsensoren auftritt.

Der CFS1000 bietet einen flexiblen, SMD-bestückbaren Stromsensor. Durch das Konzept der externen Stromschiene, die den Strommessbereich bestimmt, kann der Sensor optimal ausgelegt werden und mit dem großen Signal-Rausch-Abstand eignet er sich insbesondere für Anwendungen in der leistungselektronischen Messtechnik.

Sensitec erhält Innovationspreis Rheinland-Pfalz 2018, Sonderpreis für die Entwicklung des CFS1000.

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Stromschienen Design

Der Messbereich des CFS1000 wird durch die Geometrie des Primärleiters eingestellt. Es lassen sich auf diese Weise Messbereiche von 15 A bis 1000 A realisieren.

Die externe Führung des Primärleiters ergibt einerseits eine gute, galvanische Entkopplung zwischen Strompfad und Signalverarbeitung, andererseits ist eine flexible Anpassung an den gewünschten Messbereich möglich. Durch eine U-förmige Stromführung wird ein differenzielles Magnetfeld erzeugt, welches den Einfluss magnetischer Störfelder verringert.

Die hohe Empfindlichkeit der AMR basierten Lösungen erlaubt große Abstände zwischen Strompfad und Sensor, ohne zusätzliche Maßnahmen wie Fluss-Konzentratoren und bietet somit sehr gute Isolationseigenschaften.

So kann beispielsweise für hohe Ströme ab 100 A der Leiter als massive Stromschiene auf der Rückseite einer Leiterplatte geführt werden, wohingegen für kleinere Ströme die Leiterbahnführung innerhalb der Leiterplatte unter dem Sensor hindurch erfolgt.

CFS1000

Der programmierbare Stromsensor CFS1000 wurde für die hochdynamische elektronische Messung von DC, AC sowie gepulsten Strömen mit integrierter galvanischer Trennung entwickelt. Der Anisotrope MagnetoResistive Effekt (AMR) ermöglicht ein exzellentes, dynamisches Ansprechen ohne das Hystereseverhalten, das bei herkömmlichen Strommesssystemen mit Eisenkern auftritt. Das Sensorsystem besteht aus einem AMR-Sensorchip, einer Auswerteschaltung (ASIC) sowie zwei Magneten in einem SMD SO16-Gehäuse.

Der Messbereich des Stromsensors wird über die Geometrie einer externen Stromschiene eingestellt und ermöglicht so ein breites Anwendungsfeld. Der zu messende Strom (Primärstrom) wird unterhalb des Sensors durch eine Leiterplatte oder eine Stromschiene geführt.

Aufgrund der Kompensation des Primärfeldes ("closed-loop principle") wird zudem eine hohe Linearität sowie eine geringe Temperaturabhängigkeit erreicht.

Datenblätter

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